Nur einen Mann aus Millionen!
J Johann Georg Fischer
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Altın Yaprak
Erheb’ Dich wie aus Einem Munde,
Du Schrei der Noth nach einem Mann;
Das deutsche Fahrzeug geht zu Grunde,
Es fängt schon tief zu sinken an.
Schon bog es hoffend um die Klippe,
Schon nach dem Hafen ging der Zug,
Da fiel auf der Bemannung Sippe
Der Wahn, wie er noch Keinen schlug:
Sie riß herab der Einheit Fahne,
O unerhörte Meuterei!
Und Jeder schrie in seinem Wahne:
So bin ich stark, so bin ich frei! –
Du herrlich Schiff, so wohl gezimmert,
Ist’s möglich? läßt es Gott gescheh’n,
Daß Du verrathen und zertrümmert
Und rettungslos sollst untergeh’n?
Tritt aus der Führer wildem Zanken
Kein so antiker, ganzer Mann,
Der den unsterblichen Gedanken
Der deutschen Größe fassen kann?
Der uns ohn’ Aufseh’n und Erbarmen
Zusammentreibt im Schlachtenschweiß.
Und dann mit unbeugsamen Armen
Die deutsche Mark zu runden weiß?
Nur Einer aus den Millionen,
So weit die deutsche Langmuth haust!
Zum Heil der Völker und der Thronen
Nur eine eisern harte Faust,
Die wie ein Blitz durch alle Grade
Empor sich zum Dictator schwingt
Und die Rebellen ohne Gnade
In’s starre Joch der Einheit zwingt!
Die, nicht erwägend und nicht wählend,
Aufstelle das Columbusei,
Daß nicht der Deutschen Schmach und Elend
Ein Spottlied aller Völker sei!
Komm, Einziger, Dir sei geschworen,
Tritt auf, wir folgen Deiner Spur,
Du letzter aller Dictatoren,
Komm mit der letzten Dictatur!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş