Pygmalion (Goethe)

G Goethe Goethe
0 Altın Yaprak
eine Romanze. Es war einmal ein Hagenstolz, Der hieß Pygmalion; Er machte manches Bild von Holz Von Marmor und von Tohn. Und dieses war sein Zeitvertreib, Und alle seine Lust. Kein junges schönes sanftes Weib Erwärmte seine Brust. Denn er war klug und furchte sehr Der Hörner schwer Gewicht; Denn schon seit vielen Jahren her Traut man den Weibern nicht. Doch es sey einer noch so wild, Gern wird er Mädgen sehn. Drum macht’ er sich gar manches Bild Von Mädgen jung und schön. Einst hatt’ er sich ein Bild gemacht, Es staunte, wer es sah; Es stand in aller Schönheit Pracht Ein junges Mädgen da. Sie schien belebt, und weich, und warm, War nur von kaltem Stein; Die hohe Brust, der weisse Arm Lud zur Umarmung ein. Das Auge war empor gewandt, Halb auf zum Kuß der Mund. Er sah das Werk von seiner Hand, Und Amor schoß ihn wund. Er war von Liebe ganz erfüllt, Und was die Liebe thut. Er geht, umarmt das kalte Bild, Umarmet es mit Glut. Da trat ein guter Freund herein, Und sah dem Narren zu, Sprach: Du umarmest harten Stein, O welch ein Thor bist du! Ich kauft’ ein schönes Mädgen mir, Willst du, ich geb’ dir sie? Und sie gefällt gewislich dir Weit besser, als wie die. Sag’ ob du es zufrieden bist — Er sah es nun wohl ein, Ein Mädgen, das lebendig ist, Sey besser als von Stein. Er spricht zu seinem Freunde, ja. Der geht und holt sie her. Er glühte schon eh er sie sah, Jetzt glüht er zweymal mehr. Er athmet tief, sein Herze schlug, Er eilt, und ohne Trau Nimmt er - Man ist nicht immer klug, Nimmt er sie sich zur Frau. Flieht Freunde ja die Liebe nicht, Denn niemand flieht ihr Reich: Und wenn euch Amor einmal kriegt, Dann ist es aus mit euch. Wer wild ist, alle Mädgen flieht, Sich unempfindlich glaubt, Dem ist, wenn er ein Mädgen sieht, Das Herze gleich geraubt. Drum seht oft Mädgen, küsset sie, Und liebt sie auch wohl gar, Gewöhnt euch dran, und werdet nie Ein Thor, wie jener war. Nun, lieben Freunde, merkt euch diß, Und folget mir genau; Sonst straft euch Amor ganz gewiß. Und giebt euch eine Frau.

Kamu malı: şairin ölümünün üzerinden 70 yıldan fazla geçti.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.