Ob auch der Türmer es verträumt Und Winternacht herrscht weit und breit, Das neue Jahr naht ungesäumt In jugendschöner Herrlichkeit.…
Es wächst die Stadt, ihr Wuchs verschlingt Die grüne Welt, die sie umringt. Wo, seit am Fluß der Ort entstand,…
„Ade, lieb’ Mutter!“ – „Mit Gott, mein Kind!“ Da pfeift’s. Ein Taschentuch flattert im Wind: Der Abschiedsgruß von der jungen Braut, Die heute dem Gatten ward angetraut.…
Hat dir das Leben auch zerpflückt Des Glückes frischen Blütenkranz, Es naht im Traum, was dich beglückt, Zum Troste dir mit mildem Glanz.…
Hell von des Glühlichts Strahlenfülle Beglänzt – welch’ neue Bahnen weist, Aufleuchtend aus der Nebelhülle, Du neue Zeit, dein Feuergeist?…
Es sprach zum jungen Hutten Herr Eitelwolf vom Stein: „Dir weiß ich neue Waffen, Ein andrer Ruhm sei Dein…
Nicht nur im nächt’gen Dunkel, Auch tags im Lichtgefunkel Ergreift Venedigs Gäste Der stillen Prachtpaläste…
Nicht auf dem weichsten Pfühle Es sich so herrlich ruht Wie in des Waldes Kühle, Am Ufer frischer Flut.…
1895–1896. Wenn sonst ein Jahr beschlossen Den flücht’gen Erdenlauf,…