Gustens Brief an die im Bade weilende Herrschaft
J Johannes Trojan
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Altın Yaprak
An die Herrschaft schreib’ ich jetzt! –
Sprach’s und hab’ mir hingesetzt;
Doch im Tintenfasse finde
Ich nur eine trockne Rinde,
Diese weich’ ich im Verlauf
Längrer Zeit mit Wasser auf.
Wie ich endlich bin bereit,
Fehlt auf einmal mir die Zeit,
Weil mein Robert, vor mir stehend,
Fort mir reisst, spazieren gehend.
In der Nacht nach Haus gekommen,
Hab’ ich gleich mir vorgenommen:
Heute schreib’ ich oder nie!
Denn was thät’ ich nicht für Sie.
Ruh’gen Herzens fang ich an;
Wohl mir, das ich melden kann:
Alles ist hier gut gegangen,
Seit die Ferien angefangen.
Da ich einsam hier geblieben,
Hab’ ich mir die Zeit vertrieben
Mit Geduld und mit Humor –
Uebrigens fiel hier nichts vor.
In den ganzen sieben Wochen
Ist nur einmal eingebrochen,
Mitten in der tiefen Nacht –
Ich, zum Glück, bin nicht erwacht;
Todgeängstigt hätt’ ich mir
Bei das Rasseln an die Thür.
Aber, wie gesagt, ich schlief,
Währenddem die That verlief.
Andern Morgens erst inzwischen,
Als ich kam, um Staub zu wischen,
Ahnt’ ich etwas, wie ich fand,
Dass es allens offen stand.
Welch ein Anblick – man bedenke! –
Als Kommoden ich und Schränke
Sah gewaltsam aufgerissen.
Was gestohlen – wer kann’s wissen?
Denn mir fehlt das Inventar
Ueber das, was früher war.
Dass mir selbst nichts fortgekommen,
Hab’ sogleich ich wahrgenommen,
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş