Hinter dem großen Spiegelfenster
K Klabund
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Altın Yaprak
Hinter dem großen Spiegelfenster des Cafes
Sitz ich und sehe heiß auf das Straßenpflaster,
Suche im Treiben der Farben und Körper Heilung meines sentimentalen Weh’s,
Sehe viele Frauen, Fremde, bunte Offiziere, Gauner, Japaner, sogar einen Negermaster.
Alle blicken sie zu mir und haben Sehnsucht nach der Musik im Innern,
Wollen träumerisch- und sanfter Töne sich erinnern.
Aber ich, an meinen Stuhl gebannt und gebrannt,
Starre, staune nach draußen unverwandt,
Daß jemand komme, freiwillig, nicht gedrängt,
Ein blondes Mädcheneine braune Dirne
In rosa, gelber, violetter Taille
Oder meinetwegen eine dicke Rentierkanaille
Mit schmalzigem, verfettetem Hirne –
Nur daß er mir für fünf Minuten seine Gegenwart schenkt!
Ich bin so einsam! Einsamer noch macht mich die süße Operette
O läg ich irgendwo in dunkler Nacht,
Ein Kind, in einem Kinderbette,
Von einer Mutter zart zur Ruh gebracht
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş