Die Spinnen und die Fliegen
L Ludwig Anzengruber
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Altın Yaprak
In einem Schlösschen, das verlassen
Und darum halb verfallen stand,
Herbergten in den öden Räumen
Viel Dutzend Spinnen an der Wind.
Gesundheit halber aber mochte
Der letzte der Insassen hier
Zerbroch’ne Scheiben nicht vertragen
Und flickte alles mit Papier.
Er schnitt dadurch den vielen Spinnen
Der Nahrung Zufuhr gründlich ab,
Von aussen kam nicht eine Fliege,
Wie es bald innen keine gab.
Die netzewebende Gemeinde,
Die wusste nicht, wie ihr geschah,
Und war nach langem, grimmen Fasten
Dem bittern Hungertode nah.
Da ward für den, der Kraft noch fühlte,
Die Selbsterhaltung zum Gesetz,
Er lud beim Schwächern sich zu Gaste
Und frass ihn auf im eignen Netz.
Doch als zu höchst die Not gestiegen,
Da fügte sich, dass vor dem Schloss
Ein muntrer Knab’ vorbeigezogen,
Den lange Weile just verdross.
Er raffte Kiesel auf vom Wege
Und nahm die Fenster sich zum Ziel,
Nur wenig heile Scheiben blieben
Nach diesem ritterlichen Spiel.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş