Die theure Stelle

L Ludwig Uhland Ludwig Uhland
0 Altın Yaprak
Die Stelle, wo ich auf verschlungnen Wegen Begegnete dem wunderschönen Kinde, Das, leicht vorübereilend mit dem Winde, Mir spendete des holden Blickes Segen: Wohl möcht’ ich jene Stelle liebend hegen, Dort Zeichen graben in des Baumes Rinde, Mich schmücken mir der Blumen Angebinde, Zu Träumen mich in kühle Schatten legen. Doch so verwirrte mich des Blickes Helle, Und so geblendet blieb ich von dem Bilde, Daß lang ich wie ein Trunkner mußte wanken; Und nun mit allem Streben der Gedanken, So wie mit allem Suchen im Gefilde, Nicht mehr erforschen kann die theure Stelle.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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