Die verlorene Kirche (Uhland)
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Altın Yaprak
Man höret oft im fernen Wald
Von obenher ein dumpfes Läuten,
Doch Niemand weiß, von wann es hallt,
Und kaum die Sage kann es deuten.
Von der verlornen Kirche soll
Der Klang ertönen mit den Winden;
Einst war der Pfad von Wallern voll,
Nun weiß ihn Keiner mehr zu finden.
Jüngst ging ich in dem Walde weit,
Wo kein betretner Steig sich dehnet,
Aus der Verderbniß dieser Zeit
Hatt’ ich zu Gott mich hingesehnet.
Wo in der Wildniß Alles schwieg,
Vernahm ich das Geläute wieder,
Je höher meine Sehnsucht stieg,
Je näher, voller klang es nieder.
Mein Geist war so in sich gekehrt,
Mein Sinn vom Klange hingenommen,
Daß mir es immer unerklärt,
Wie ich so hoch hinauf gekommen.
Mir schien es mehr denn hundert Jahr’,
Daß ich so hingeträumet hätte:
Als über Nebeln, sonneklar,
Sich öffnet’ eine freie Stätte.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş