Sängerliebe (Uhland)

L Ludwig Uhland Ludwig Uhland
0 Altın Yaprak
Seit der hohe Gott der Lieder Mußt’ in Liebesschmerz erbleichen, Seit der Lorbeer seiner Schläfe Unglückseliger Liebe Zeichen: Wundert’s wen, daß ird’schen Sängern, Die dasselbe Zeichen kränzet, Selten in der Liebe Leben Ein beglückter Stern erglänzet? Daß sie ernst und düster blicken, Ihre Saiten traurig tönen, Daß von Lust sie wenig singen, Aber viel von Schmerz und Sehnen? Sängerliebe, tief und schmerzlich, Laßt euch denn in ernsten Bildern Aus den Tagen des Gesanges, Aus der Zeit der Minne, schildern! In den Thalen der Provence Ist der Minnesang entsprossen, Kind des Frühlings und der Minne, Holder, inniger Genossen. Blüthenglanz und süße Stimme Konnt’ an ihm den Vater zeigen, Herzensglut und tiefes Schmachten War ihm von der Mutter eigen.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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