Theelied
L
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Altın Yaprak
Ihr Saiten, tönet sanft und leise,
Vom leichten Finger kaum geregt!
Ihr tönet zu des Zärtsten Preise,
Des Zärtsten, was die Erde hegt.
In Indiens mythischem Gebiete,
Wo Frühling ewig sich erneut,
O Thee, du selber eine Mythe,
Verlebst du deine Blüthezeit.
Nur zarte Bienenlippen schlürfen
Aus deinen Kelchen Honig ein,
Nur bunte Wundervögel dürfen
Die Sänger deines Ruhmes seyn.
Wann Liebende zum stillen Feste
In deine duft’gen Schatten fliehn,
Dann rührest leise du die Aeste
Und streuest Blüthen auf sie hin.
So wächsest du am Heimathstrande,
Vom reinsten Sonnenlicht genährt.
Noch hier in diesem fernen Lande
Ist uns dein zarter Sinn bewährt.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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