Von den sieben Zechbrüdern
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Altın Yaprak
Ich kenne sieben lust’ge Brüder,
Sie sind die durstigsten im Ort,
Die schwuren höchlich, niemals wieder
Zu nennen ein gewisses Wort,
In keinerlei Weise,
Nicht laut und nicht leise.
Es ist das gute Wörtlein: Wasser,
Darin doch sonst kein Arges steckt.
Wie kömmt’s nun, daß die wilden Prasser
Dies schlichte Wort so mächtig schreckt?
Merkt auf! ich berichte
Die Wundergeschichte.
Einst hörten jene durst’gen Sieben
Von einem fremden Zechkumpan,
Es sey am Waldgebirge drüben
Ein neues Wirthshaus aufgethan,
Da fließen so reine,
So würzige Weine.
Um einer guten Predigt willen
Hätt’ Keiner sich vom Platz bewegt,
Doch gilt es, Gläser gut zu füllen,
Dann sind die Bursche gleich erregt.
„Auf, lasset uns wandern!“
Ruft Einer dem Andern.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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