De Hergommer-Jagd

R Rudolf Lavant
0 Altın Yaprak
Bauer, schberr de Gense ein Un den Gockel sammden Hinnern Un verwahre groß und glein Sorglich in des Hauses Innern! Jeder, den de Neigier blagd, Der bezahlds mid Haud un Haaren, Denn es gommd de wilde Jagd Mid Geschdank einhergefahren. An der Gedde laß den Hund Grimmig seine Zehne fledschen, Denn de hast zur Sorge Grund, Dasse dir’n zu Mus zerquedschen. Schberr de Ferkel in de Buchd, Hald derheeme Galb un Gatze — Als des Leichdsinns sichre Fruchd Drägstese sonst dod von Blatze. Bauer, sieh dich selber vor, Haste deine Ranken gerne, Un besiehk der nich vorn Dor Den Bedrieb — nee, gans von ferne. Siehk der de Bescheerung an Von ä sichern schmalen Reene, Sonst biste ä doder Mann Ohne Gobb un ohne Beene. Is das Unglick ehrschd geschehn Hilfd gee Nadern und gee Dädern; Ehr de se noch rechd gesehn, Liegste schone undern Rädern, Haste edwan angeschbannd, Mußde schleinigst heeme jagen, Denn sonst werschde iwwerrannd Sammden Fern un zamsten Wagen. Bauer, wennste helle bist, Merkste dir, was ich dir sage: Fahre Jauche nich un Mist An den unheilvollen Dage. Hastes dir ooch vorgenomm — Schbiele nich den „Ungeschickden“, Denn de Lederfatzken gomm Angeflitzd wie de Verrickden. Wär‘ ich Scheff der Bohlezei Ließe ich die Modeaffen Drotz Gedobe un Geschrei Allesammd bei Flechsge schaffen. Wärde ooch so mancher dann Iwwer mich nach Noden fluchen: Ruhig ließ ich Mann fer Mann Uffs Geherne undersuchen. Fritzchen Mrweesesnich.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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