Lebwohl!

R Rudolf Lavant
0 Altın Yaprak
Es kam zu mir in linden Frühlingstagen Der liebe Traum, den treulich ich gehegt; Jetzt, wo der Sturm die weiße Fläche fegt, Muß ich für immer traurig ihm entsagen. Er narrte lange mich und ist zerronnen, Als ich nach ihm gegriffen mit der Hand, Und mit dem schönen, leeren Trugbild schwand Was heimlich ich gedichtet und gesonnen. Vorbei! Ich sollte zürnen wohl und fluchen, Dem trügerischen, wesenlosen Bild, Doch immer wieder ward ich weich und mild Und immer blieb's bei zaudernden Versuchen. Mir ist, als stünd' ich ernst an einem Grabe, Im Auge Thränen, weh das Herz und wund, Und ein „Leb' wohl, leb' wohl!“ von bleichem Mund Ist alles, was für meinen Traum ich habe. Er war so schön – ihm muß ich wohl verzeihen. Ob auch für dich es ein Verzeihen gibt? Was spricht für dich? Daß es dem Traum beliebt, Dir launisch Würde, Werth und Reiz zu leihen? Du warst kein Stern, nur eines Irrlichts Flimmer, Und von gemachten Blumen war dein Kranz; Was mich gelockt, war ein geborgter Glanz, Der bloße Widerschein von fremdem Schimmer. Vorbei! Ich sollte zürnen dir und grollen, Doch immer wieder ward mein Auge naß, Sah ich im Geiste traurig dich und blaß, Und immer blieb's bei halbem, lauem Wollen. Mit fester Hand greif' ich zum Wanderstabe; Du bist mein Schicksal und du treibst mich fort, Doch ein „Leb' wohl!“, ein mildes Abschiedswort, Ist alles, alles, was ich für dich habe. R. Lavant.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.