Der Asket

W Wilhelm Busch Wilhelm Busch
0 Altın Yaprak
Im Hochgebirg vor seiner Höhle Saß der Asket; Nur noch ein Rest von Leib und Seele Infolge äußerster Diät. Demütig ihm zu Füßen kniet Ein Jüngling, der sich längst bemüht, Des strengen Büßers strenge Lehren Nachdenklich prüfend anzuhören. Grad schließt der Klausner den Sermon Und spricht: Bekehre dich, mein Sohn. Verlaß das böse Weltgetriebe. Vor allem unterlaß die Liebe, Denn grade sie erweckt aufs neue Das Leben und mit ihm die Reue. Da schau mich an. Ich bin so leicht, Fast hab ich schon das Nichts erreicht, Und bald verschwind ich in das reine Zeit-, raum- und traumlos Allundeine. Als so der Meister in Ekstase, Sticht ihn ein Bienchen in die Nase. Oh, welch ein Schrei! Und dann das Mienenspiel dabei. Der Jüngling stutzt und ruft: Was seh ich? Wer solchermaßen leidensfähig, Wer so gefühlvoll und empfindlich, Der, fürcht ich, lebt noch viel zu gründlich Und stirbt noch nicht zum letzten Mal. Mit diesem kühlen Wort empfahl Der Jüngling sich und stieg hernieder Ins tiefe Tal und kam nicht wieder.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.