Der Flug

A Ales Rasanau
0 Altın Yaprak
Wie lange noch muß ich durchhalten? Der Vogel, mit dem ich durch die dunstige Unendlichkeit der Zeit fliege, aus der Unfreiheit zur Freiheit, aus der Trauer zur Freude, aus der Dunkelheit zur Helligkeit, wendet den Kopf zu mir und spricht: So lange, wie die Zeit reicht, so lange, wie du selbst reichst, so lange, wie wir reichen ... Ich füttere den Vogel von meinem Körper, tränke ihn mit meinem Blut, ich unterscheide nicht mehr, wo er ist, wo ich bin und wo ist die Zeit ... Immerfort heilt mein Körper an mir, immerfort erneuert sich mein Blut in mir, immerfort fordert der Vogel neue Nahrung, und immerfort durch die Jahrhunderte währt unser regloser Flug.

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