Der Tanz mit den Schlangen

A Ales Rasanau
0 Altın Yaprak
Der Kampf erobert mich: Er befreit all meine Fähigkeiten, erweckt all meine Kräfte, er wird ein Tanz, er wird ein Fest, er webt aus meinen Bewegungen seine eigenwillige Zeichnung. Ich nehme mich in acht vor ihm. Und ich erwarte ihn. Aus dem Meer sind schon zwei Schlangen aufgetaucht- zwei ungestillte Rachgelüste. Sie werfen sich gegen mich, umwinden mich fest mit den glatten Leibern, züngeln dicht an meinem Gesicht... Ich reiße sie von mir ab, ich würge sie mit den Händen, trete sie mit den Füßen, winde mich selbst, schlängele mich, schreie ... Ringsum, von allen Seiten, versammeln sich die Städter. Wie von einem Magneten gebannt, folgen sie meinen verzweifelten Anstrengungen, mei nem Todeskampf... »Was für ein Schauspiel ...«, höre ich be- geistert sagen. »Noch nie sahen wir einen so gespannten Rhythmus, zum ersten Mal finden wir einen so glän- zenden Tanz.«

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