Am Grabe Ernst Keil’s
E Ernst Ziel
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Altın Yaprak
Der Märzwind rauscht durch Deine Grabeskränze;
Ich steh’ am Hügelsaum gedankenvoll.
Noch liegt vom Herbst das Laub und Todtentänze
Nun tanzt es mit dem Wind. In Bangniß schwoll
Der Busen mir in diesen Schmerzenstagen:
Jetzt naht die Wehmuth sich mit sanft’rem Schritt
Und bringt die Thräne mir und läßt mich klagen –
Millionen weinen meine Thränen mit.
Weiß doch von Deiner Thaten reichem Samen
In preisender Bewunderung die Welt,
Und deutsche Zungen segnen Deinen Namen
Am Delaware und Nil, am Rhein und Belt.
Wo Ketten lähmten freie Geistesflüge,
Da funkelte Dein Schwert – der Krieg begann;
Es schmückten Dich des schönsten Menschthums Züge:
Ein Kämpfer warst Du, und Du warst ein Mann.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş