Frühlingsgruß
F Friedrich Hofmann
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Altın Yaprak
An des Winters Nebelgrenze
Seid gegrüßt vom jungen Lenze
In der alten lieben Welt!
Freut Euch, daß im festen Kreise
Seiner ew’gen Feierweise
Wieder er den Einzug hält!
Wie der Geister Drang auch ringe,
Bleibt doch fest im Kranz der Dinge
Uns das Ewige gestellt.
Da noch Winterstürme drohten,
Wieder sind’s die treuen Boten.
Die der Lenz zu uns gesandt:
Hoch ob Firn- und Wogenhügeln
Eilen auf der Sehnsucht Flügeln
Schon die Schwalben in das Land,
Und zum Trotz dem kalten Hauche
Bricht die Blüth’ an Baum und Strauche
Grüßend ihrer Knospen Rand.
Also wird es ewig bleiben,
Wie der Menschheit rastlos Treiben
Auch nach fernen Zielen ringt,
Wie sie auch den Blitzesfunken,
Da nun Furcht und Wahn gesunken,
Kühn in ihre Dienste zwingt,
Daß, wo Blüth’ und Schwalbe locken,
Er im Nu durch Dräht’ und Glocken
Botschaft fernen Völkern bringt.
Endlos reißt im Wandelleben
Fort den Menschengeist das Streben,
Zu bewält’gen Blitz und Erz –
Endlos – bis zur Nebelgrenze! –
Ohne Wandel nah’n die Lenze,
In dem Schooße Luft und Schmerz.
Könntest, Schwalben gleich und Blüthen,
Du erfrischen und behüten,
Lenz, doch auch – das Menschenherz!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş