Stille Gesellschaft
F Friedrich Hofmann
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Altın Yaprak
Es war zur Zeit der Rosen, sie blühten in voller Pracht,
Da bebte der deutsche Boden von mancher Bruderschlacht;
Recht zwischen Blumen streute die bleiche Saat der Tod
Und färbte den grünen Rasen so roth, so grausig roth.
Heiß ist die Junisonne, noch heißer ist der Kampf,
Die zitternden Sommerlüfte ersticken in Rauch und Dampf.
Vergeblich mahnt das Kirchlein, den Friedhof stürmt der Krieg;
Da feiert im eignen Hause der Tod den großen Sieg.
Vom Brand der tiefen Wunden, von Kampf- und Feuersgluth –
Wie ruht sich’s in dem Schatten der Kirchenmauer gut!
Da röchelt es und wimmert zum ew’gen Schlaf sich ein;
Es sehen’s nur Rosen und Flieder im Abendsonnenschein.
Nun schwebt die Nacht darüber, von süßem Duft erfüllt,
Als hielt’ ein Fest der Liebe ihr Mantel zart umhüllt.
Des Mondes Blicke strahlen herab durch das Gezweig
Und spielen auf Todtenmalen vom alten Todtenreich.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş