Die Leipziger Fliege

J Joachim Ringelnatz Joachim Ringelnatz
0 Altın Yaprak
Ob wohl die Fliegen Eier in uns legen, Wenn sie so lange auf uns sitzen bleiben, Und wir sie, weil wir schlafen, nicht vertreiben? Man sollte seinen Körper viel mehr pflegen. Die Fliege, die mich darauf brachte, Als ich in meinem Mietslogis erwachte, War eine greisenhafte und ergraute, Daß ich nur zaghaft mir getraute, Sie wenigstens ein bißchen totzuschlagen. Sie sterben im November sowieso In Leipzig. (Später als wie anderswo.) Wie können Sterbende doch oft noch plagen, Das Alter stimmt nicht immer mild. Sie sind unheimlich dann und boshaft wild. Doch unter solcher feuchten Sumpfluft leiden Alle. Leipzig hat seinen Hustenreiz. Man sollte im November Leipzig meiden, Nach Frankreich reisen oder in die Schweiz. Die Fliege hat mir alle Lust genommen. Ich bin nicht wach und bin auch nicht im Schlaf. Als müßte ein Gewitter kommen. Ob wohl ein Blitz je eine Fliege traf?

Kamu malı: şairin ölümünün üzerinden 70 yıldan fazla geçti.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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