Abschied und Wiedersehn

J Joseph von Eichendorff
0 Altın Yaprak
I. In süßen Spielen unter nun gegangen Sind Liebchens Augen, und sie athmet linde, Stilllauschend sitz’ ich bei dem holden Kinde, Die Locken streichelnd ihr von Stirn und Wangen. Ach! Lust und Mond und Sterne sind vergangen, Am Fenster mahnen schon die Morgenwinde: Daß ich vom Nacken leis die Arme winde, Die noch im Schlummer lieblich mich umfangen. O öffne nicht der Augen süße Strahle! Nur Einen Kuß noch – und zum Letztenmale Geh’ ich von Dir durchs stille Schloß hernieder. Streng greift der eis’ge Morgen an die Glieder, Wie ist die Welt so klar und kalt und helle – Tiefschauernd tret’ ich von der lieben Schwelle. II. Ein zart Geheimniß webt in stillen Räumen, Die Erde löst die diamantnen Schleifen, Und nach des Himmels süßen Strahlen greifen Die Blumen, die der Mutter Kleid besäumen. Da rauscht’s lebendig draußen in den Bäumen, Aus Osten langen purpurrothe Streifen, Hoch Lerchenlieder durch das Zwielicht schweifen – Du hebst das blüh’nde Köpfchen hold aus Träumen.

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Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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