nach einem schwülen Sommertage. Die Sonn’ ist unter; Schwüle des Tages lag Schwer auf der Erde, machte die Blumen der…
Die Phantasie, des Himmels schönstes Kind, Kommt auf Gewölk von Rosen hergezogen; Der Abendsonne Zauberdüfte sind Schon vor ihr her den Bergen angeflogen:…
Die ekle Welt, der Mode Thorenspiel Und Tüncherey zum Spotte hingegeben, Hat längst verlernt das kindliche Gefühl Der Urnatur und ihr bescheidnes Leben.…
Oktober 1822. Du Einsamer, noch tönet deine Klage Ins Heimatthal der alten Liedersöhne,…
Alles betastet die Hand des Kleinen; glaubig und furchtlos Streckt er den tappenden Arm dahin und dorthin hinaus. Wasser und Flamme, Sprödes und Weiches möchte der zarte Finger ver…
(im Namen der Universität Tübingen) den 3ten Jun. 1822.…
Nach Martial. Sage mir, König der Vögel, wen trägt dein Fittig? – den Donnrer. Warum rüsten nicht heut Blitze die Hand ihm? – Er liebt. Wer entflammte den Gott? – Ein Knabe – Was b…
Ein heilig Dunkel füllet den ernsten Hain: Voll Andacht schweige, wer sich dem Haine naht, Dem unbetretnen stillverehrten, Daß nicht die Jungfraun des Haines zürnen!…
Ist dieß elysische Flur? Wie, sind es der Seligen Inseln, Die mein glücklicher Fuß fern von den Menschen betritt. Durch Cypressen wandl’ ich dahin, durch Gänge von Pappeln Dort, un…
Wie in des grünen Lichtes Kranze, Umschattet von der Bäume Hain, Im stillen Abendsonnenschein, Als in der Vorzeit Widerglanze,…
Weinend kamen die Musen vor Jupiters Thron mit verhüllten Angesichtern, und standen und schluchzten und konnten nicht reden: „Kinder, was ist euch?“ erhub der ewige Vater die Stimm…
Empfindung, ewigreiche Quelle Der an die Sinnlichkeit geknüpften Lust und Pein, Du wirfst in treuer Spiegelhelle Zurück der Dinge Wesen oder Schein,…
(damaligen französischen Gesandten in Bern.) den 28sten October 1800. I.…
Der freche Tag ist hingegangen, Verschämt der Abend niedersinkt, Wo, stille Küsse zu empfangen, Mir die verschämte Liebe winkt.…