Brunner

K Kurt Tucholsky
0 Altın Yaprak
Brunner von Theobald Tiger Ein Amor klopfte an ein Hosentürchen, doch Niemand rief: „Herein!“ Und nun entflattert leise das Figürchen und ließ den Mann allein. Der sieht die Nacktheit und geniert sich. Er möcht ja gern der Venus nahn, doch was sich liebt, das konfisziert sich. Es liegt ein Brunner an der Lahn. Als Knäblein hat er schon – wie an mein Ohr kam – in seinem Bibelband, gezählt, wie oft da „zeugen“ vorkam – und was er sonst noch fand. Die Bilder, die dem Reinen rein sind, verwehrt er heut dem Untertan, stellt fest, wofür wir noch zu klein sind – und denkt, ganz Deutschland liege an der Lahn. Wer seine Nase nur in Schweinerein steckt, verliert das Gleichgewicht. Wenn auf den Blättern auch die Frau das Bein streckt: uns stört das weiter nicht. Was schert uns frohe und gesunde Esser denn Seine Impotenz, der Herr Professor! Da soll doch gleich …! Die Putten fliegen. Hell seh ich Aphroditen liegen. Sie lächelt: „Tiger, laß ihn gehn! Er kennt mich nicht. Er hat mich nie gesehn!“

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.