Gedichte von Ludwig Uhland (1815)

L Ludwig Uhland Ludwig Uhland
0 Altın Yaprak
Lieder sind wir, unser Vater Schickt uns in die offne Welt, Auf dem kritischen Theater Hat er uns zur Schau gestellt. Nennt es denn kein frech Erkühnen, Leiht uns ein geneigtes Ohr, Wenn wir gern vor euch Versammelten Ein empfehlend Vorwort stammelten! Sprach doch auf den griech’schen Bühnen Einst sogar der Frösche Chor. Anfangs sind wir fast zu kläglich, Strömen endlos Thränen aus, Leben dünkt uns zu alltäglich, Sterben muß uns Mann und Maus. Doch man will von Jugend sagen, Die von Leben überschwillt; Auch die Rebe weint, die blühende, Draus der Wein, der purpurglühende, In des reifen Herbstes Tagen, Kraft und Freude gebend, quillt.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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