Elfenwirthschaft
R Rudolf Löwenstein
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Altın Yaprak
In einer kleinen Stadt am Rhein
Kehrt’ ich einmal ermüdet ein.
Es war schon Nacht, der Wächter rief
Die zwölfte Stund’. Rings Alles schlief,
Am Regenhimmel, ach, kein Stern,
Kein Lämpchen irgend, noch Latern’!
Die dunklen Straßen kreuz und quer
Ging ich, verschmachtend fast, umher,
Und endlich kam ich vor ein Haus –
Es sah wie eine Herberg’ aus.
Ein breites Schild auf breitem Thor,
Ich stand unschlüssig nun davor,
Doch – was kann’s schaden? dacht’ ich dann
Und klopft’ am Fensterladen an.
Da öffnet sich ein Schieber schnell,
Zwei Augen seh’ ich blitzen grell
Und eine Nase, riesengroß.
Ein Männlein fragt: „was ist denn los?
Was willst Du, kleiner Knirps, denn hier?“
„Ach,“ fleht’ ich, „nur ein Nachtquartier!“
Das Männlein lacht hellauf und spricht:
„Hast vor Gespenstern Angst Du nicht,
So komm’ herein! im Kämmerlein
Wird Platz genug noch für Dich sein!“
Ich trat in’s Haus. Beim Kerzenstrahl
Sah ich ein Männlein grau und fahl;
Doch schien’s nicht bös, wie ich gedacht;
Hat Speis’ und Trank mir gleich gebracht,
Mich viel gefragt, woher ich wär’,
Wie alt, ob fleißig, und noch mehr.
Dann führt’ es mich in’s Kämmerlein,
Sprach: „Willst Du ruhig nicken ein,
So zähm’ die Neugier mit Gewalt,
Guck’ nicht durch jener Thüre Spalt,
Wir haben just die Geisterstund’,
Gut’ Nacht, mein Söhnchen, schlaf gesund!“
Ich streckt’ mich auf die Diele hin,
Doch kam kein Schlaf mir in den Sinn.
Stockstill und finster mein Gemach,
Daneben aber Ach und Krach,
Ein Lärmen, Toben und Getos,
Als wären hundert Böcke los.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş