Das Hexchen

R Rudolf Presber
0 Altın Yaprak
Endlich – endlich … Sel’ge Stunde! Goldne Sterne lachten draus – Und du flohst von meinem Munde, Und du zogst dich lachend aus. Und als Leibchen, Rock und Bluse Lag gefaltet, blütenweis, Sah ich auf dem nackten Fusse Einen kleinen, braunen Kreis. Auf das niedlichste Versteckchen Vor galanter Späher Blick Zog ein braunes Leberfleckchen Sich in holder Scham zurück, Gleich als hätt’ es nicht vergessen, Wie man Hexen einst verflucht Und in peinlichen Prozessen Ihrer Bosheit Mal gesucht. Wer solch Mal an solcher Stelle Deckte mit dem Strumpfe zu, Stand mit Teufel, Hex’ und Hölle Zweifellos auf Du und Du; Seine Seele loszukaufen Aus des Satans krall’ger Hand, Ward er auf dem Scheiterhaufen Unter frommem Sang verbrannt … Statt dass strenge Hexenrichter Dich verdammt zur Folterqual, Weiss ein einz’ger deutscher Dichter, Liebchen, um dein Hexenmal.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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