Gekrönte Liebe
R Rudolf Presber
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Altın Yaprak
Ich liebt’, als ich noch zur Prima ging,
– Nicht ganz ohne Furcht und Tadel –
Ein blondes, ein junges, ein frisches Ding,
Die war vom ältesten Adel.
Sie trug auf der Mappe in Gold gestickt
Die Krone mit sieben Zacken,
Und wenn sie mich lachend angeblickt,
Dann schoss mir das Blut in die Backen.
Und sass ich gebeugt auf den Sophokles
Und ochste die tragischen Chöre,
Mir war’s, als ob ich die kleine Komtess
In’s Ohr mir lachen höre.
Und als ich, ein Studio, trug auf der Brust
Dreifarbig das Band der Rhenanen,
Da liebt’ ich mit stürmischer Jugendlust
Ein Mädel ganz ohne Ahnen.
Der Vater ein Schuster, die Mutter tot,
Der Bruder Hausknecht in Barmen – – – –
Ich aber, wenn sie die Lippen mir bot,
Ein Fürst in ihren Armen – – – –
Sie hat mir ein Cerevis gestickt
Von ihren armseligen Groschen,
Und wer mir das Mützchen schief angeblickt,
Dem hab’ ich den Schädel verdroschen.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş