Noch einmal!

R Rudolf Presber
0 Altın Yaprak
Noch einmal! (Lied einer Modegrösse.) Einst rauschten wilde Frühlingswetter Durch dieses Herz voll Ungestüm – Heut schreib’ ich für Familienblätter Histörchen auf von »ihr« und »ihm«. Einst träumt’ ich kühn von heissen Siegen Von Leidenschaft, die fehlt und irrt, – Heut sorg’ ich nur, dass »sie sich kriegen« Und die Moral gerettet wird. Einst Gast im Garten, drin die Schlange, Grell den Erkenntnisbaum umschlingt, Spazier’ ich nun im Thal schon lange, Wo noch der Storch die Kinder bringt. Ich schwärme brav mit Fritz und Kätchen; Dass Liebe sündigt – ahn’ ich kaum Und leg’ dem bleichsuchtblassen Mädchen Sein Büchlein unter’n Weihnachtsbaum. Einst stürmt’ ich keuchend mit Titanen Der Götter Burg in Sturm und Not, Heut roll’ ich hin auf glatten Bahnen Und bin ein guter Patriot. Mein Hirn wirft eine hübsche Rente, Ich lobe Staat und Unterricht; Und dass man wo was bessern könnte An dieser Welt – ich ahn’ es nicht. Nennst du mich, strahlen die Gesichter; Ich werd’ gekauft, gelobt, besucht; Ich bin ein »erster deutscher Dichter«, Als solcher am Parnass gebucht . . . Nur – wenn mich Siebzehnjähr’ge preisen Und alte Weiber jubeln laut, Ist mir’s, ich müsst’ zusammenschmeissen, Was ich in dreissig Jahr’n gebaut;

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.