Blühende Gräber
W Wilhelm Hertz
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Altın Yaprak
Leis verglüht der Tag in den Pappelzweigen,
Glockentöne wiegen den Wald in Schlummer,
Durch des Friedhofs träumende Stille weht’s wie
Ewige Sehnsucht.
Sehnsucht eines lange erlosch’nen Lebens,
Sehnsucht alter, lange vergess’ner Liebe,
Ausgelitt’ne Schmerzen, verblühtes Glück aus
Früheren Tagen.
Drang des Lebens, bildender Schöpferodem,
Deines Waltens heilige Nähe fühl’ ich,
Fühle dich im Säuseln entschlaf’ner Sehnsucht
Ueber den Gräbern!
Nicht, Natur, Allmutter, vergiß’st du deiner
Todten Kinder: aus den erstorb’nen Herzen
Steigt die Liebe strahlend empor in tausend
Blumen des Frühlings.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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