Morgenlied (Eichendorff)
J Joseph von Eichendorff
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Altın Yaprak
Ein Stern still nach dem andern fällt
Tief in des Himmels Kluft,
Schon zucken Strahlen durch die Welt,
Ich wittre Morgenluft.
In Qualmen steigt und sinkt das Thal;
Verödet noch vom Fest,
Liegt still der weite Freudensaal,
Und todt noch alle Gäst’.
Da hebt die Sonne aus dem Meer
Erathmend ihren Lauf:
Zur Erde geht, was feucht und schwer,
Was klar, zu ihr hinauf.
Hebt grüner Wälder Trieb und Macht
Neurauschend in die Luft,
Zieht hinten Städte, eitel Pracht,
Blau’ Berge durch den Duft.
Spannt aus die grünen Tepp’che weich,
Von Strömen hell durchrankt.
Und schallend glänzt das frische Reich,
So weit das Auge langt.
Der Mensch nun aus der tiefen Welt
Der Träume tritt heraus,
Freut sich, daß alles noch so hält,
Daß noch das Spiel nicht aus.
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Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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