Neuer Lenz
W Wilhelm Hertz
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Altın Yaprak
Lenz, kamst du wieder frisch und mild,
Vom Sturm in’s Land getragen,
Und mit dir manch vergess’nes Bild
Aus fernen Jugendtagen?
Einst wie ein unbegreiflich Leid
Im Schimmer sel’ger Thränen,
Ein Ahnen von Unsterblichkeit,
Ein sanftes Todessehnen. –
Heut’ grüß’ ich wie die Lerche dich
Aus jubelheller Kehle,
Verstehe dich herzinniglich,
Du Bruder meiner Seele!
Urkräftig weht mir durch die Brust
Dein blüthenfrohes Walten, –
Ein derber Drang nach Erdenluft
Und eigenem Gestalten.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş