Versöhnung (Hertz)
W Wilhelm Hertz
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Altın Yaprak
O laß mich stehn an deinem Grabe!
Ach, nicht das Grab ist’s, das uns schied,
Du bist’s, die ich geliebet habe,
Und die so bitter mich verrieth.
Du bist dahin. – Dir sei vergeben,
Warst du doch einstens all’ mein Glück!
Die ich verlor im wilden Leben,
Giebt mir der sanfte Tod zurück.
Wie oft ein Hauch verklung’ner Lieder
Uns plötzlich durch die Seele wallt,
So schau’ ich nun dein Antlitz wieder
Und deine liebliche Gestalt.
Doch wird dein Lächeln trüb’ und trüber,
Dein schelmisch Auge thränenschwer,
Du reichst wie einst die Hand herüber,
Und fragst mich: Liebst du mich nicht mehr?
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş